Das Leopold Museum wirkt ja schon von außen nicht unbedingt klein. Wie wir allerdings zu
Fünft durch die Ausstellung von etwa 200 Aquarellen, von einem Saal zum nächsten gingen,
schienen die Räume unendlich zu sein.
Besonders die Aquarelle von Rudolf von Alt haben uns wegen ihrer hohen Detailtreue und der
faszinierenden Art des Einsatzes von Farbe, Licht und Schatten begeistert.
Ein Aquarell von Schiele, dessen Farbgebung die Wirkung von Pastellkreiden nachahmte;
Landschaften in denen mit der mannigfachen Palette der Grüntöne gespielt wurde; Akte und Portraits wo man die
Anwendung von Farbe zur Unterstützung und Gestaltung von Strukturen und Formen bewundern
konnte haben uns fasziniert.
Eine sehr schöne und übersichtlich gestaltete
Ausstellung, die man nicht nur nutzen kann um sich über das Schaffen der
Künstler in den verschiedenen Zeitepochen einen Überblick zu verschaffen, wo man auch die
vielfältigen Möglichkeiten mit Aquarellfarben zu gestalten studieren kann.
Auf Grund der Vielzahl der Exponate und der gezeigeten Videoclips empfiehlt es
sich die Ausstellung auf mindestens zwei Besuche aufzuteilen.
Nach dem Kunstgenuß haben wir uns im Terrassenkaffee des Museums noch mit Kaffee
und Kuchen gestärkt, und das Gesehene Revue passieren lassen.
Die Ausstellung ist noch bis 24.5.2010 geöffnet.
Der Eintritt kostet 11€; mit der NÖ-Card Eintritt kostenlos.